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Schlank im Schlaf: So unterstützt dein Körper die Fettverbrennung über Nacht

Egal, welche Diät du machst oder wie viel Sport du treibst, entscheidend für deine Schlankheit sind die folgenden drei biochemischen Prozesse im Körper: Zuallererst muss das Fett aus den Speckpolstern heraus und ins Blut. Zweitens muss es aus dem Blut in die Zelle geschleust und drittens muss es dort verbrannt werden. Wenn einer dieser Schritte nicht richtig funktioniert, bleibt der Abnehmerfolg aus! Doch wie lassen sich diese Prozesse aktiv unterstützen?

Für diese Prozesse braucht der Körper Proteine, bestimmte Vitalstoffe und energetische Unterstützung. Selbstverständlich ist es fürs Abnehmen und für die Gesundheit grundsätzlich förderlich, wenn man auf eine gesunde Lebensweise, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und auf ausreichend Schlaf und Bewegung achtet.

Die drei biochemischen Prozesse, die funktionieren müssen

Schritt 1: Fett muss aus den Speckpolstern heraus und ins Blut

Die meisten Menschen tun sich wahrlich schwer, abzunehmen, denn die Fettzellen (Adipositen) geben die Fettmoleküle (Triglyzeride) nicht gerne her. Vorher drängen sich neue Fettmoleküle in die Fettzellen, bevor nur ein paar dieser Moleküle die Zelle verlassen. Derart können die Adipositen bei Übergewichtigen 100-mal größer werden, als bei schlanken Personen.

Einzig den Stresshormonen – z.B. Adrenalin und Noradrenalin aus der Nebenniere oder das Wachstumshormon aus der Hirnanhangdrüse – gelingt es, die Fettzellen aufzusperren und damit die Energiereserven des Körpers freizusetzen. Denn immer dann, wenn der Körper Fett als Brennstoff zur Energieversorgung braucht, werden Stresshormone, wie das Adrenalin aus den Nebennieren, aktiv, schwärmen zu den Fettzellen und befreien dort die Fettmoleküle, die an Bluteiweißstoffe (Albumine) gebunden und zur Verbrennung geführt werden.

Nachts arbeitet der Körper effizient

Während des Schlafes gibt es nun kaum Stressfaktoren und keine körperliche Betätigung, trotzdem müssen die Körperzellen ständig mit Energie versorgt werden. Hierfür sorgt das Wachstumshormon (Somatropin, HGH), das nächtliche Stresshormon, das in der Hirnanhangdrüse im Zwischenhirn gebildet und etwa eine Stunde nach dem Einschlafen schubweise ins Blut gepumpt wird. Dieses Stresshormon regt die Regeneration bzw. Erneuerung von Zellen und Geweben im Körper an – es sperrt Fettzellen auf und befreit Fettmoleküle, damit sie überhaupt zu Energie, zu Kraft und Vitalität verwertet werden können. Es ist das wirksamste Hormon im menschlichen Körper, das fast jede Zelle beeinflusst und die physiologisch-hormonelle Balance herstellt (ist insbesondere auch mitverantwortlich für die Freisetzung von Insulin).

Neben dem Wachstumshormon produziert die Hirnanhangdrüse während der Nacht gleichzeitig den Wachmacher, das Stresshormon ACTH (adrenocorticotropes Hormon), das auch den Fettabbau unterstützt. Dieses Stresshormon ist zudem lebenswichtig für den Zucker-, Wasser- und Mineralstoffwechsel und wird vermehrt in der Morgendämmerung produziert, wenn die Hirnanhangdrüse ihre Produktion an Wachstumshormon reduziert.

Damit die erforderlichen Prozesse biochemisch überhaupt funktionieren, benötigt der Körper Vitamin C, das erst die Produktion und Freisetzung der fettschmelzenden Stresshormone gemeinsam mit Tyrosin ermöglicht. Unterstützend hilft das Vitamin B5 (Pantothensäure), das an der Produktion von Corticoiden (z.B. Cortisol) beteiligt ist, welche den Fettabbau kräftig ankurbeln. Das Vitamin B5 hilft in der Körperzelle bei der Fettverbrennung, wodurch die zusätzliche Energie entsteht, die bei Stress immer benötigt wird.

Schritt 2: Fett muss aus dem Blut ins Zelle transportiert werden

Schlank im Schlaf

Die Fettmoleküle zirkulieren nun im Blut und würden sich in immer gefährlicheren Mengen anhäufen, wenn Carnitin fehlen würde. Carnitin ist der einzige Stoff, der die Fettsäuren aus dem Blut abholt und direkt zu den Mitochondrien zur sog. Beta-Oxidation, der Verbrennung und Energieproduktion, transportiert. Ohne Carnitin erfolgt keine Fettverbrennung!

Wichtig: Carnitin wird in der Leber und den Nieren aus den Aminosäuren Methionin und Lysin unter Mitwirkung von Vitamin C und Eisen hergestellt und wird in den Muskeln gespeichert (bis zu 0,1 Prozent der trockenen Gewebsmasse), wo es auf der Zellmembran sitzt.

Schritt 3: Fett muss in der Körperzelle verbrannt werden

In den Mitochondrien wird das Fett schließlich verbrannt. Die Verbrennung funktioniert jedoch nur mit Thyroxin, das die Verbrennung einleitet. Thyroxin ist das Hormon aus unserer Schilddrüse und wird aus Tyrosin und Jod gebildet. Wenn diese beiden Stoffe ausreichend vorhanden sind, dann kann die Schilddrüse täglich ca. 0,01 Gramm Thyroxin herstellen, was ausreicht, um die rund 100 Billionen Verbrennungsöfen 24 Stunden zu betreiben.

Problem ist jedoch, dass das Thyroxin-Molekül sehr leicht von Freien Radikalen zerstört werden kann und daher oft nur ein Bruchteil dieser Moleküle zu unseren Zellen gelangt. Eine ausreichend hohe Konzentration an Vitamin C bietet hier besten Schutz.

Bemerkung: Wenn die Schilddrüse zwar bestens arbeitet, die Hormone jedoch im Blut durch Freie Radikale zerstört werden und daher die Hormonkonzentration schlecht ist, kommt es sehr häufig zu einem Diagnoseirrtum – „Ihre Schilddrüse arbeitet nicht richtig …“

Schlank im Schlaf – so geht’s!

Tagsüber: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin C, Vitamin B5, Eisen und anderen Vitalstoffen ist essenziell. Zusätzlich helfen spezielle Energiebooster, die Stoffwechselfunktionen zu fördern, wie:

  • Metabolic: Zur Regulierung und Förderung der Stoffwechselfunktionen
  • Sugar 99: Hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Hormone Balance: Unterstützt den Hormonhaushalt, die Drüsen und Botenstoffe
  • Happy Gut: Unterstützt die Organe der Baucheingeweide und fördert deren gesunde Funktion.

Das Abendessen sollte aus eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Eiern und Hülsenfrüchten bestehen. Diese reduzieren die Insulinausschüttung und maximieren die nächtliche Fettverbrennung. Auf Kohlenhydrate und kohlenhydrathaltige Snacks (z.B. Salzstangen) sollte am Abend verzichtet werden.

Für den Schlaf: Kurz vor dem Zubettgehen eine kleine Portion Eiweiß (z,B. ca. 30 g Fleisch oder Fisch) zusammen mit einer ganzen Zitrone (ungespritzt, mit Schale) essen. Alternativ kann man einen Eiweißshake mit allen essentiellen Aminosäuren zu sich nehmen, dazu 2-3 Portionen natürliches Vitamin C (z.B. Camu-Camu, Acerola-Kirsche oder Hagebutten).

Auf dieser Basis produziert die Hirnanhangdrüse während der Nacht reichlich Wachstumshormon und gleichzeitig den Wachmacher, das Stresshormon ACTH, und der Transport und die Verbrennung der Fettmoleküle werden optimal unterstützt.

Schlank im Schlaf: Fazit

Mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und gezielter Unterstützung der biochemischen Prozesse kannst du die nächtliche Fettverbrennung aktivieren und nachhaltig abnehmen. So wachst du nicht nur erholt, sondern auch energiegeladen und fitter auf!

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