
Allgemein
Organtype YANG-Organ
Wandlungsphase / Element METALL
Jahreszeit HERBST
Tageszeit ABEND
Farbe BLAU
Negativ wirkendes Klima TROCKENHEIT
Körperschicht HAUT, SCHLEIMHAUT
Zähne R: 14, 46 L: 24, 36
Wirbelkörper: LWS / L.4 (Bl.25)
Maximaler Energiefluss 5-7 UHR
Minimaler Energiefluss 17-19 UHR
Gefühl TRAUER, VERPFLICHTUNG, BINDUNG
Neigung LOSLASSEN
Sinnesqualität RIECHEN
Sinnesorgan: NASE
Geschmacksqualität SCHARF, PIKANT, RANZIG
Stimme WEINEN
Chakra WURZEL-/BASISCHAKRA, SACRALCHAKRA
Lokalisation
20 AP
Messpunkt Di.1
Luo Punkt Di.6
Tonisierungspunkt Di.11
Der Di-Meridian beginnt am äußersten daumenseitigen Nagelfalzwinkel des Zeigefingers, verläuft weiter an der Oberseite des Armes zum Schultergelenk (Di 16), über den seitlichen Hals zum Unterkiefer und endet seitlich des Nasenflügels.
Zuordnung
Physisch VERDAUUNG, LYMPHSYSTEM, ENTGIFTUNG
Psychisch BINDUNGEN, VERLUSTANGST
Aufgaben von Organ und Meridian
Aufgaben des Organs Dickdarm
- Transport und Ausscheidung von unverdauten Reststoffen aus der Nahrung
- Rückresorption von Wasser
- Entgiftung und Entsäuerung
- Wichtige Immunfunktion
Aufgaben des Dickdarmmeridians
- Reinigung und Entgiftung durch Ausscheidung von Schlacken und Rückresorption von Wasser
- Unterstützt das Loslassen auf allen Ebenen
- Umwandeln und Ausscheiden von „seelischen Schlacken“
- Reguliert den Wasserhaushalt
- Aufrechterhaltung von Abwehr- und Widerstandskraft
- Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
| Hinweise-Symptome |
Hinweise auf einen geschwächten Dickdarmmeridian
KÖRPERLICH
- Häufig wiederkehrende Erkältungen
- Allergien
- Asthma, Bronchitis
- Verstopfte Nase, Fließschnupfen
- Migräne
- Magen- Darmbeschwerden
- Störung der Darmflora
- Pilzbefall des Darmes
- Hautprobleme
- Zunahme der Leberfette
SEELISCH
- Übermäßiges Sicherheitsbedürfnis
- Schuldgefühle
- Angst vor Veränderung und Loslassen
Mögliche Krankheitssymptome
- Verdauungsstörungen, Obstipation
- Erkrankungen des Abdomens
- Magenfunktionsstörungen (Hypo-, Hyperazidität)
- Pankreasfunktionsstörungen
- Sinusitis, Rhinitis
- Pharyngitis (Rachenschleimhautentzündung)
- Pulmonale und bronchiale Dysfunktion, Bronchitis, fiebrige Erkrankungen
- M.W.S. Schmerz, Schulter- und Ellenbogenschmerz
- Rheumatische Beschwerden
- Hauterkrankungen
- Prostatitis, Uterusfehlfunktion
- Zahnerkrankungen, Zahnherde
Spezielle Bezüge
Seine Hauptfunktion ist die Ausscheidung von Schadstoffen. Di zeigt maximale Labilität bei den Energiewerten und hat demzufolge sehr großen Einfluß auf verschiedene physiologische Prozesse im Organismus. Deshalb ist Di an der Regulierung verschiedener Parameter aktiv beteiligt, wie z. B. am Blutdruck, Herzschlag, an der Beeinflussung biochemischer Charakteristika des Blutes usw. Seine Aktivität steht in Bezug zur biochemischen Zusammensetzung des Blutes, der weißen Blutkörperchen usw.
Di steht in enger Beziehung zur Blutdruckregulation (gemeinsam mit Gb; KS, 3E, Ni) und ist mitverantwortlich für biochemische Prozesse (Cholesterin).
Di ist die empfindlichste Verbindung zwischen dem Organismus und der Umwelt. Im Dickdarm leben Billionen von Bakterien, die sehr empfindlich auf Änderungen des Wetters, des Magnetfeldes, der Sterne usw. reagieren. Dadurch ändert sich die Biologie, was wiederum einer bioenergetischen Änderung des Di-Kanals bedeutet.
Di versorgt nicht nur Kiefer und Zähne, sondern auch die Haut und die Schleimhäute. Di zeigt die Schleimhautqualität des Organs Dickdarm, sein bakterielles Milieu und den Stuhlgang, auch Zahnherde. Milliarden von Organismen, deren Stoffwechsel mit Energie versorgt werden muß, leben im Dickdarm in Symbiose.
Chronische Dysbakterie (Fermentation der Nahrung im Darm) und/oder Dysbiose (veränderte normale Darmflora) hängen häufig mit Störungen im Di zusammen. Verursacher sind meistens gestörter Säure-Basen- Haushalt des Körpers, Verwendung von Arzneimitteln (z. B. Antibiotika, Abführmittel), falsche Ernährung, Umweltbelastung aber auch psychischer Streß. Di 11 hat eine harmonisierende und immunstimulierende Wirkung.
Die klinische Praxis zeigt, daß die Dysfunktion des Di-Kanals Schäden der Hautoberfläche nach sich zieht, da Schadstoffe auch durch die Haut ausgeschieden werden: die Haut verliert an Spannung, wird schlaff und welk.
Normalerweise werden Kohlendioxid und Wasser durch die Lunge ausgeschieden; wenn die Ausscheidung jedoch beeinträchtigt ist, wird diese Ausscheidungsfunktion vermehrt über die Haut vollzogen.
Eine Di-Dysbiose kann die Gallenblase und die Leber negativ beeinflussen. Im Kontrollzyklus ist die Energie des Di-Kanals mit der Aktivität des Gb-Kanals direkt verbunden, und die Energie des Lu-Kanals mit dem Le-Kanal. Deshalb werden diese Kanäle sehr effektiv in der Behandlung von psychischen Störungen und Störungen des peripheren Nervensystems verwendet.
In den meisten Fällen hat eine Schwächung des Di-Kanals eine Schwächung des Bl-Kanals zur Folge, ausgelöst durch einen massiven Energiestau welcher das Metallelement beeinflusst. Eine Messung zeigt, dass die Schwächung von Bl meist von einer Schwächung von Di begleitet wird, z.B. Bl rechts + Di links, oder Bl links + Di rechts. In diesen Fällen wird geraten, zuerst den Bl-Kanal zu behandeln.
Di.4 ist der wichtigste analgetische Punkt im Körper und ist bei allen Schmerzzuständen wirksam. Di.11 hat starke homöostatische und immunstimmulierende Wirkung.
Sonstiges
Affirmation: Dickdarm – Der Meridian des Selbstwertgefühls
- Ich bin von Grund auf gut
- Ich bin es wert geliebt zu werden
Ernährung Acidophilus-Bakterien, Vitamin D. Bei beidseitiger Kanal-Schwäche: Eisen
Nahrungsmittel Bifidus-Produkte, Biojoghurt. Vit.D: Aal, Heilbuttleberöl, Lachs. Eisen: Feldsalat, Leber, Bucheckern, Hefe, Apfelwein, schwarzer Pfeffer, Sesamsamen, Sojamehl, schwarze Melasse
Meridiankomplex Qi-Complex Dickdarm